Die Lehrfabrik
Unsere Lehrfabrik hat klare Ziele vor Augen: Wir bieten offene Schulungsmöglichkeiten für alle technischen Fähigkeiten in der Möbelindustrie, sei es für angehende Holzmechaniker oder Mechatroniker, sowohl während als auch nach ihrer Ausbildung. Zudem sprechen wir durch attraktive Recruiting-Formate neue Auszubildende, Lehrer und Eltern an. Um den beruflichen Zweig weiter zu stärken, bieten wir auch Zusatzmodule für kaufmännische Auszubildende an und ermöglichen weitere Qualifikationen wie den Erwerb von Stapler- oder Kranscheinen während der dualen Erstausbildung. Des Weiteren unterstützen wir lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Auszubildende auf ihrem Weg bis hin zu einem erfolgreichen Abschluss.
Für bereits berufstätige Personen und Fachkräfte bieten wir zahlreiche Fort- und Weiterbildungen an, um sie auf ihren Erwerbswegen langfristig zu unterstützen. Von der Kurzschulung bis zum Industriemeister Holz gibt es für alle Niveaustufen passende Angebote.
Das hilft auch den Unternehmen, ihre Produktion digitaler und nachhaltiger zu gestalten und für die Zukunft aufzustellen.
Das ist die Lehrfabrik der Möbelindustrie
Modernes Bildungszentrum mit vollständiger Produktionsstraße und einmaliger Schulungsinfrastruktur.
Als überbetriebliche Initiative engagiert sich die Genossenschaft für beste Bildung auf jedem Niveau.
Unser Einsatz für langfristige berufliche Erfolge, Gewinnung von Fachkräften und nachhaltiger Industrie.
Wir bilden aus und qualifizieren die Fach- kräfte von Morgen. Für die Menschen und für die regionale Industrie.
Unsere Angebote reichen von der Kurzschulung über Teilqualifizierungen bis hin zu anerkannten IHK Abschlüssen.


PROJEKTIDEE UND DRITTE SÄULE DER AUSBILDUNG
Ziele der Bildungsangebote
Vermittlung von praktischen und theoretischen Kenntnissen der Möbelfertigung
Schnelle Integration in die Fertigungsabläufe des auszubildenden Unternehmens
Werkunterricht mit Zugriff auf digitale Lernplattform
Intensive theoretische und praktische Phase der Prüfungsvorbereitung
Als "add on": Kick-off- Events, Exkursionen, Vorbereitungskurse auf das Berufsleben usw.
MEHRWERT UND AUSWIRKUNGEN AUF DIE REGION

Das ist die Lage der Möbelindustrie innerhalb der Bundesrepublik Deutschland

Anteile der Küchenmöbelindustrie in OWL (Gesamtumsatz Deutschland 2023: 6,3 Mrd. EUR)
Vorteile für die Unternehmen
Deckung des Fachkräftebedarfs der regionalen Unternehmen
Stärkung des Wirtschaftsstandorts OWL
Unterstützung bei der Vermittlung der Ausbildungsinhalte und Entlastung der Ausbilder
Sichtbarmachung von Ausbildungsberufen durch gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit
Förderung der Fachkräfte beim beruflichen Aufstieg
GENOSSENSCHAFT UND GRÜNDUNGSMITGLIEDER
GREMIEN UND ORGANE DER GENOSSENSCHAFT
Die Mitgliederversammlung ist das wichtigste Gremium der Genossenschaft. Hier werden die Leitlinien und Ziele gemeinsam festgelegt. Die Versammlung wählt den Aufsichtsrat, der für die Kontrolle des Vorstands zuständig ist. Auch wird hier der Jahresabschluss beschlossen und über die Verwendung von Jahresüberschüssen entschieden. Um Mitglied der Genossenschaft zu werden, können Genossenschaftsanteile erworben werden.
Thorsten Gösling
VorstandsvorsitzenderMarkus Kamann
Geschäftsführender VorstandJan Kurth
Vorstand
Der Aufsichtsrat berät und beaufsichtigt den Vorstand im Interesse und im Sinne der Genossenschaftsmitglieder. Er wird von der Mitgliederversammlung gewählt, überwacht die Geschäftsführung.
Andreas Wager
Vorsitzender des Aufsichtsrat
Sabine Brockschnieder
Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats
Norbert Burmann
Geborenes Mitglied im Aufsichtsrat
Der Bildungsausschuss trifft sich regelmäßig, um die neuesten Trends und Entwicklungen der Bildungslandschaft – insbesondere der Möbelindustrie – zu diskutieren. Die Fachleute in diesem Ausschuss haben beispielsweise Themen wie Fachkräftemangel, Generation Z und demografischer Wandel, aber auch Methodik und Didaktik, im Blick. Dadurch wird das Angebot der Lehrfabrik für die unterschiedlichen Zielgruppen stets weiterentwickelt und verbessert. Gemeinsam mit dem Technologieausschuss, den Ausbildungsverantwortlichen und den anderen Gremien der Genossenschaft wird ein modernes und zukunftsgerichtetes Bildungsportfolio entwickelt.
Der Technologieausschuss, der sich halbjährlich trifft, spielt eine beratende Rolle in der Lehrfabrik Möbelindustrie. In diesen Treffen werden wichtige Themen rund um die eingesetzten Maschinen und Anlagen, technologische Ausblicke und Trends, die Kontaktpflege zu Herstellern, Innovationen, Datentransferformate, Steuerungstechnik, Pilotapplikationen und Technologietage diskutiert.
Der Ausschuss setzt sich aus erfahrenen Fachleuten zusammen, darunter:
Dirk Fischer (Technikvorstand bei König+Neurath), Bernd Beckmann (Vorstand bei 3Tec), Dieter Rezbach (Geschäftsführer bei Lignum Consulting) und Heiner Strack (Leiter für technische Angelegenheiten beim Verband der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen e.V.)
Die Technologiepartner sind unter anderem Hersteller von Produktionsinfrastruktur wie Maschinen, Anlagen und Software, die in der Möbelbranche eingesetzt werden. Diese Partner stellen die neueste Technologie zur Verfügung, beraten bei der Ausstattung der Lehrfabrik und begleiten die Lehrfabrik bei der Entwicklung von Schulungen. Die langfristige Zusammenarbeit mit den Technologiepartnern ermöglicht die Implementierung neuer Technologien, Maschinen und Schulungen.
Dank dieser engen Zusammenarbeit mit den Technologiepartnern bleibt die Lehrfabrik Möbelindustrie stets auf dem neuesten Stand der Technik. Die Kooperationen sind langfristig angelegt, um eine nachhaltige Weiterentwicklung und Integration innovativer Technologien in die Ausbildung zu gewährleisten.
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